Spätestens nach dem AKW-Unfall im Japanischen Fukushima sind die meisten Menschen der Meinung, dass es sinnvoll ist auf regenerative Energien (Ökostrom) umzusteigen. Die Gefahr eines weiteren Atom-Unfalls ist zu groß und auch nicht kontrollierbar. Strom aus fossilen Energieträgern verursacht zu hohe CO2-Emissionen und ist daher keine Lösung für die Zukunft. Der Stromverbrauch muss weltweit gesenkt werden, wenn man der Umwelt nicht weiter Schaden zufügen möchte und dennoch an der gewohnten Lebensqualität festhalten mag.
Die Gewinnung erneuerbarer Energien ist mannigfaltig. So kann erneuerbare Energie beispielsweise über Wind, Sonne, Erdwärme, Wellenenergie, Gezeitenenergie, Wasserkraft, Biomasse, Deponiegas, Klärgas oder Biogas erzeugt werden.
Der erneuerbare Energieträger "Biomasse" ist aufgrund seiner vielfältigen Erscheinungsformen als Sammelbegriff zu verstehen.
Die Definition der Biomasse: In der Erneuerbare-Energien-Richtlinie wird "Biomasse" definiert als "der biologisch abbaubare Anteil von Erzeugnissen, Abfällen und Rückständen der Landwirtschaft (einschließlich pflanzlicher und tierischer Stoffe), der Forstwirtschaft und damit verbundener Industriezweige sowie der biologisch abbaubare Anteil von Abfällen aus Industrie und Haushalten".
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